Alles, was du über FinTrace wissen musst — von der ersten Simulation bis zur Entnahmestrategie.
Vermögensentwicklung über 5–50 Jahre, Auswirkungen von Jobwechseln und Gehaltssprüngen, Immobilienkauf vs. Miete, Entnahmestrategien im Ruhestand, Steueroptimierung (KapESt, ESt, V+V) und den Zeitpunkt deiner finanziellen Unabhängigkeit.
FinTrace richtet sich an alle, die ihre finanzielle Zukunft datenbasiert planen möchten — Privatpersonen, Paare und Finanzberater. Du brauchst kein Vorwissen in Finanzmathematik. Die App übernimmt die Berechnung, du triffst die Entscheidungen.
Jede Simulation verbraucht 1 Coin. Neue Accounts starten mit 3 kostenlosen Coins. Weitere Coins kannst du über ein Abo oder Einzelkauf erwerben. Das Bearbeiten von Events und Szenarien ist kostenlos — nur das Ausführen der Monte-Carlo-Simulation kostet.
Jede Simulation verbraucht 1 Coin. Bearbeiten, Speichern und Anschauen von Ergebnissen ist kostenlos. Nur das Ausführen der Monte-Carlo-Berechnung kostet.
Ja! Beim ersten Besuch der Simulationsseite startet automatisch ein geführtes Tutorial, das dich durch alle Bereiche führt. Du kannst es jederzeit über das ?-Icon im Header neu starten.
Manche Events beziehen sich auf andere — z.B. eine Gehaltserhöhung referenziert deinen bestehenden Job. Es gibt Delta-Anpassungen (z.B. +500 €/Monat zum aktuellen Gehalt), absolute Anpassungen (neuer fester Wert) und Ersetzungen (Jobwechsel beendet den alten Job und startet einen neuen).
Ziehe ein Event aus der linken Seitenleiste auf das gewünschte Jahr in der Timeline. Alternativ klicke auf das Event und wähle das Startjahr im Dialog. Du kannst Events auch zwischen Jahren per Drag & Drop verschieben.
Deine Events werden in monatliche Cashflow-Segmente aufgelöst, Steuer- und Sozialversicherungsabzüge berechnet, ein Payload ans Backend gesendet, dort 1.500 unabhängige Vermögenspfade simuliert und die Ergebnisse (Perzentile, KPIs, Steuer-Details) zurückgeliefert.
Typisch 5–15 Sekunden, abhängig von der Anzahl der Events und dem Simulationshorizont. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Status.
Klassische Finanzplanung rechnet mit einem einzigen Wachstumspfad: «7 % Rendite pro Jahr». Das unterschlägt, dass Märkte schwanken. Ein schlechtes Börsenjahrzehnt zu Beginn der Rente kann ein Portfolio zerstören, selbst wenn der Durchschnitt stimmt. Deshalb berechnet FinTrace 1.500 komplette Lebenspfade mit zufällig erzeugten Renditen.
Zwei Methoden stehen zur Wahl: Log-Normalverteilung (parametrisch — kleine Gewinne/Verluste häufig, extreme Ausschläge selten) und Bootstrap-Resampling (historisch — aus 54 Jahren MSCI-World-Daten wird mit Zurücklegen gezogen, jedes Jahr kann mehrfach vorkommen).
Aus den 1.500 Endvermögen berechnen wir Perzentile: P5 (pessimistisch), P25, P50 (Median), P75 und P95 (optimistisch). Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist der Anteil der Pfade mit positivem Endvermögen. Die Ruinwahrscheinlichkeit ist der Anteil, der auf Null fällt.
Jährliche Schritte würden die Volatilität unterschätzen: Ein Crash im März, gefolgt von einer Erholung bis Dezember, wäre im Jahreswert kaum sichtbar — könnte aber eine Entnahme im April stark belasten. Die monatliche Auflösung bildet solche Sequenzeffekte realistischer ab.
Der Vermögenschart zeigt fünf Bänder: P95 (nur 5 % der Pfade sind besser), P75 (oberes Viertel), P50/Median (wahrscheinlichstes Ergebnis), P25 (unteres Viertel), P5 (nur 5 % der Pfade sind schlechter).
Nominal zeigt absolute Euro-Beträge (inkl. Inflation). Real rechnet die Inflation heraus und zeigt die Kaufkraft in heutigen Euro. Der Toggle befindet sich oben auf der Ergebnisseite. Für langfristige Vergleiche ist die reale Ansicht aussagekräftiger.
Das Sankey-Diagramm visualisiert deine Geldströme: Links stehen die Einnahmequellen (Gehalt, Rente, Mieteinnahmen), rechts die Verwendungszwecke (Ausgaben, Steuern, Investitionen). Die Breite der Flüsse entspricht dem jeweiligen Betrag.
Du variierst einen einzelnen Parameter (z.B. Sparrate ±200 €) und siehst sofort, wie sich das auf Endvermögen und Erfolgswahrscheinlichkeit auswirkt. Ein Tornado-Chart zeigt, welcher Parameter den größten Hebel hat.
Vier Strategien: (1) Konstante Entnahme — fester Euro-Betrag, optional inflationsangepasst. (2) Prozentuale Entnahme — fester Prozentsatz des Depotwertes (z.B. 4%-Regel). (3) Guardrail-Strategie — Guyton-Klinger-Ansatz mit dynamischen Korridorgrenzen. (4) Bucket-Strategie — Aufteilung in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Töpfe.
Die 4%-Regel (Bengen, 1994) besagt, dass eine initiale Entnahmerate von 4 % des Portfolios, jährlich inflationsangepasst, in allen historischen 30-Jahres-Zeiträumen seit 1926 gehalten hat. Bei niedrigen Anleiherenditen kann sie jedoch zu optimistisch sein.
Basiert auf dem Guyton-Klinger-Ansatz: Die Entnahme wird um einen festen Prozentsatz erhöht oder gesenkt, wenn der Depotwert definierte Korridorgrenzen über- oder unterschreitet. Kombiniert Planbarkeit mit Flexibilität und ermöglicht initiale Entnahmeraten von 5,2–5,6 %.
Kapitalertragsteuer (KapESt) inkl. Solidaritätszuschlag, Vorabpauschale auf thesaurierende Fonds, Einkommensteuer (ESt) auf Gehalt/Rente, Vermietung-und-Verpachtung-Steuer (V+V), und Spekulationssteuer bei Immobilienverkäufen innerhalb der 10-Jahres-Frist.
Aus der Bruttoentnahme wird der Gewinnanteil ermittelt, die Teilfreistellung (30 % bei Aktienfonds) abgezogen, der Sparerpauschbetrag berücksichtigt, dann 26,375 % (inkl. SoLi) + ggf. Kirchensteuer berechnet. Ergebnis: Nettoentnahme = Bruttoentnahme minus Steuer.
Öffne den Szenario-Manager im Header der Simulationsseite. Klicke auf „Szenario speichern" und vergib einen Namen (z.B. „Mit Eigenheim" vs. „Nur Miete"). Du kannst beliebig viele Szenarien speichern und jederzeit zwischen ihnen wechseln.
KPI-Vergleich (Erfolgswahrscheinlichkeit, FI-Alter, Endvermögen beider Szenarien), überlagerte Vermögenskurven im selben Chart und eine Delta-Analyse mit der Differenz pro Jahr.
FinTrace kombiniert Monte-Carlo-Simulation mit echter deutscher Steuerlogik (KapESt, Vorabpauschale, ESt, V+V, Spekulationssteuer, Günstigerprüfung), einem Immobilien-Fokus mit vollständiger V+V-Berechnung, modernem Design mit Drag & Drop und vier wissenschaftlich fundierten Entnahmestrategien. Die Berechnung läuft serverseitig — nicht im Browser. Dazu kommen Mandantenverwaltung, PDF-Reports und faire Preise ohne Setup-Gebühr.
FinTrace hat keine Setup-Gebühr und keine vierstellige Jahreslizenz. Du startest mit 3 kostenlosen Simulationen und kaufst danach einfache Coin-Pakete — du zahlst nur, was du tatsächlich nutzt. Kein Vertriebsgespräch, kein Onboarding-Zwang.
Komplexe Steuerlogik wie Günstigerprüfung, Vorabpauschale und die Zusammenführung von ESt, KapESt und V+V-Steuer über den gesamten Simulationshorizont erfordert erhebliche Rechenleistung. Serverseitige Berechnung ermöglicht monatliche Auflösung über 1.500 Pfade hinweg — das wäre im Browser nicht praktikabel.
Ja. FinTrace bietet Mandantenverwaltung mit eigenen Szenarien pro Mandant, gebrandete PDF-Reports mit deinem Logo und professionelle Ergebnis-Dashboards. Ideal für Honorarberater und Finanzplaner, die ihren Mandanten wissenschaftlich fundierte Simulationen zeigen wollen — zu einem Bruchteil der Kosten klassischer Beratungssoftware.
FinTrace modelliert Eigenheim, vermietete Immobilien, Anschlussfinanzierungen und Sanierungen mit vollständiger V+V-Steuerberechnung inkl. AfA, Spekulationsfrist (10 Jahre), Mietrendite und Wertsteigerung. Immobilien sind kein Nachgedanke, sondern integraler Bestandteil der Simulation.
Die Günstigerprüfung vergleicht automatisch, ob dein persönlicher Einkommensteuersatz oder die pauschale Abgeltungssteuer (26,375 %) auf deine Kapitalerträge günstiger ist — genau wie es das Finanzamt macht. Viele Finanzplanungstools ignorieren das, was zu falschen Ergebnissen führt.
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